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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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aufdenerrHolmünzen. 269

-arem kom-men ; welches denn ein greulich verwirrtes Ge-schwader verursachet hat, so daß man solchesZeichen ehender für eine Bande Drutenfüßeeines Beschwörers ansehen sollen. Weil nunein so mächtiges Gerüste nicht wol auf einekleine Münze zu bringen gewesen: so hat manlieber die zu solchen Wörtern gehörigen Buch-staben in einem Kreiße untereinander werfen,als einen so großen Bau davon aufrichten wol-len. Welchemnach kein anderes Mittel übrigist, als daß man die Würfel zur Hand neh-me, oder denen Letterwechölern ihre feine Kunstabborge (e). Wiewol dergleichen auf einsei-tigen

(<-) Der Name Otto läßet sich leichtlich machen; wennman aber nicht allein einen langen Namen vonvielen widrigenBuchstaben neben denen WörternDel 6rLria Imperator kHöericus in ein Zeichenbringen solle: so gebet es schwer zu. Bey un-sercn policeylosen Zeiten nehmen Schuster undSchneider verzogene Namen zum Zeichen an;große Herren hingegen schreiben jetzo ihre Na-men alle aus, und setzen noch darzu mit eigenerHand ttex: jedoch nur in denen Briefen an an-dere Fürsten und sremde Gemeinden. Vordemmußten die Handzeichen aus lauter geraden Stri-chen und Winkeln bestehen : daherv das o alsein Viereck gemachek wurde; jetzo aber hat manganze Bücher heraus, in welchen durch das gan-ze Alphabet vier und mehr Buchstaben auf dasWichste in einander gezogen sind : maßen man