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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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286 Cap.12. VondenenSchriften

§. 2O.

Warum Bey so vielem unnützen Gezeug,zahl^nicht man auf denen Holmünzen an-auf denen trist, nimt mich sehr wunder, daßHolmünze noch auf keinem einzigen die Jahr-zufln en. zugekommen, wenn ein solcher ge- jschlagen worden. Die Römer setzten deshal-den die Zeichen der Burgnmeister zu denenMünzen, damit man von deren Regierungauf die Zeit rechnen können. Und diese Artzur Jahrrechnung haben denen Bürgermeisternalle Kayser, auch sogar noch die orientalischenchristlichen so viele hundert Jahre nach ChristiGeburt überlaßen (x). Welches mir so selt-sam vorkämt, als wenn Königl. Majestät in ,Preußen ihre Regierung nach dem Jahre rech,nen sollen, in welchem dieser oder jener Pro-fessor proreÄor ^caäemiX gewesen wa,re (8 z.). Ungeachtet man nun nach der

Hand I

(x) Nach welchem calculo auch alle isZes in demcoclics müßen gerechnet werden. Dahero dieMühe nicht umsonst angewendet wird, baßman die ssüos conluwres, oder Bürgermeister-register je langer je mehr aus Münzen un-Ehrenschristen auszusäubern suchet.

(8z.) Ich glaube, es werden nebst mir nochmehrere seyn, welche dafür halten wer»den, daß zwischen einem Lonluisiromsno,

auch