.des leichten Geldes. 295
sich findet, das nicht von dem andern seinenAbfall hätte. Ob ich nun wol eine besondereMeinung von dem Grunde dieses Unter-schieds (K) habe: so höret doch solcher, nachjetzigem Gange des Geldes, auf; so daß esT 4 wol
(b) Mir sind diese Gedanken hiebey vorgekommen,nachdem ich öfters die Unordnung erwogen ha»be, in welche Deutschland durch das sogarvielfältige Maaß, Ellen und Gewichte sich ge-setzt findet. In Deutschland ist vordcme fastaller Handel in beweglichen Sachen durchLausch geschehen. Wenn nun einer z.E- einenEimer Neckerwein in Schwaben umtauschenwollen: so hat er freylich dorten ein größeresFaß bekommen, als wenn er gegen solchenWein an dem hiesigen Orte, da die Frachtko>sten und die Gefahr untcrweges darzu geschla«gen worden, etwas vertauschen wollen. Undeben dieses ist es, warum im WürtcmberqcrLande der Eimer f st viermal größer,-als derhiesige ist. Ein anderes Exempel von dem Un»terschicde der Ellen: Eine Brabander Elle istviel länger, als die Leipziger: weil man nein»
lich
gleichen nach dem Werthe des alten Geldeseinrichten: so würden die Unterthanen mitdoppelten Ruthen geschlagen werden. Hin»gegen achte ichinAbsiattung e.^. jährlicherunablässiger Zinse oder anderer ,^-rstgnclo-rum, wo dem, der das Geld bekömt, seinSchade nicht anderwärts ersetzet wordenist, höchst billig zu seyn, den alten Werthdes Geldes, und nicht nur unter dem altenNamen weniger zu geben.