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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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zi4 Cap.iz. Von dem Werthe

halten (r). Nachgehends sind die güldenenund kupfernen, auch eiserne, oder mit einemZusätze und schlechtem Korne versehene großeHolpfennige seltener, als die von feinem Sil-ber (s). Ferner, wo mehr Personen stehen,die werden vor höher, als die anderen, wel-che nur eine Bildung haben, geachtet (c).Ueberdieses so gehen auch diejenigen, welcheviele Schrift haben, denen andern vor, dar-auf

(r) Daferne solche kleinere KraNes» sonderlicheBildungen und Schrift haben. Denn dieGoßlarischen mit ihrem Heiligen, wnd dieBraunschweigischen mit dem Löwen sind inder Große eines Groschens sehr häufig amzutreffen. Jedoch mehr in Kupfer, da oh-nedem die Regel umzuwenden ist, und diegrößeren für den kleineren durchgehends fürhöher zu achten sind. Doch find die Goß- ^lauschen Holmünzen, des schlechten Schrotund Korns wegen, oft in anderen Oertera ^in denen ältesten Zeiten verboten worden.

(«) Allein wenn die kupfernen die Große nichthaben: so find selbige gar nicht seltsam, wie fbereits gemeldet ist.

(t) Denn die ungeschickten Stempelschneidermehr, als eine Person auf so engem Raumenicht leicht herausbringen mögen. Daher»

' man auch finde» wird, daß sodann derglei-chen Pfennige meistens bester, als die eins«- jchen geschnitten find. Ich will einen Hal-berstädtischen hieher setzen, worauf sich