zz6 Cap.iz. Mittel zum leichten
alle Straßen von dem herumschweifenden Vol-ke der Deutschen unsicher gewesen: so hübendie Römer solches in denen äußersten Oerrern,da sie in Deutschland eingebrochen, vergraben;und damit sie ein Zeichen gehabt, nach wel- jchem sie das vergrabene wieder finden können, ihat man sich meistens der Ströme, großer jHügel oder Berge dabey bedienet: dahero !man noch jetzo an solchen Oertern (6) das jrömische Geld recht häufig ausgeübet: weil !ohne Zweifel es der Armee, oder anderen inimmer so gut geworden, daß sie solchen Wegwieder zurücke kommen, und ihren vergrabe-nen Schatz wieder aushebert können. Wel-che
sich öfters ein Oberster in drey Jahren vier - und imehrmalen cguipiren, und dadurch verarmen :müßen: weil seine Habseligkeit in dem Felde demFeinde so oft zutheil worden ist. Jetzoabersindvon einigen Jahren her olle Volker behutsamergeworden, daßsie alles was kostbar ist, zu Hauselaßen, und selten mehr silbernes und güldenesTischgerathc mit sich zu führen pflegen.
(6) An dem Rheinstrome, sonderlich gegen Cleverdavon ich retzo nur die Stadt Sandau nenne,woselbsten die Schiffer, so oft sich der Rheinschwellet, große Gefäße mit römischem Gelde sin-den, und deswegen in selbigen Quartieren sichmanche mit ganzen Sacken römischer Münzenherumschleppen. AndererOerter an dem Rheineund der Dvüau, wo römische Besatzungen gele-gen, oder ihre Paßaqc über den Strom gegan-gen, nicht zu gedenken.