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Johann Peters von Ludewig Einleitung zu dem deutschen Münzwesen mittlerer Zeiten / mit Anmerkungen herausgegeben von Johann Jakob Moser
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Z48 Cap.i?. Mittel zum leichten

anderen gesehen, lieber den Klosterschatz ver-stecken, und darüber sterben, als zusehen wol-len, -daß solcher von denen Ketzern verschlep-pet würde; viele sind auch davon gegangen,und haben das Zeichen ihrem Provincial oderOberbischof angezeiget; daß ich wol dafür hal-te, Preußen und Schweden sotten noch zuTonnen Goldes Geld finden, wenn man de-nen Catholischen das Register zu denen Be-halmißen, die sich noch bey uns finden, ablo-cken könte (l).

§. 5.

Kunst,das Weil uns aber dergleichen Hof-

n*/Äd "ung benommen: so muß man sichausrüstn- mit Muthmaßungen behelfen, wo

den. etwa der Mammon verborgen lie-

gen

Schwere ziemlich verloren haben. Dieses kömtmir lächerlich vor, daß noch in dem vorigenSeculo hiesige Stadt dem erzbischöflichen Canz«lerMalsio, als einen Meineid und Untreue an-rechnen wollen, daß selbiger sich von seinemHerrn wider den Stadtrath gebrauchen laßen:ungeachtet er einige Jahre vorherv den Bürger-eid auf den Hute des Rathsmeisters geschworenhatte. Bey welcher Beschaffenheit ein ehrlicherDiener wol Ursache haben dürfte, den Bärger-eid zu verweigern, wenn man selbiqen nach demZiele derjenigen, die ibn vorlegen, abmeßen solte.(I) Von dem gemeinen Rufe ist schon oben p. rs/.gesaget worden. Im hiesigen Dome stehet einer,der mit demFingerweiftt. Aber wohin?