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Weniger wichtig war ein anderer Streit,den er sich über den Phosphor des Barometersmit einigen Gliedern der Pariser - Academie derWissenschaften zuzog. Im I. 167;. bemerktePicard, daß, im Dunkeln erschüttert, sein Ba-rometer eine» Glanz von sich gab, sonderheitlichvon oben. Bey andern Barometern wurde die-se Erscheinung nicht bemerkt. Nach wiederhol,ten Versuchen fieng Bernoulli an zu vermuthen,daß die Verhinderung des Glanzes von einemkleinen Haütgcn auf der Oberfläche des Mercu,rius herkomme, wie auch von der Luft, die et-wann in dem Barometer zurück blieb. Hierausschloß er, daß der Glanz in dem Barometer nuralsdann erhalten werde, wenn der Mercuriusvöllig rein sey, wenn er beym Eingiessen nichtdurch die Lust hindurch dringe, und wenn derRaum oben in der Röhre vollkommen gut be-schaffen seyn werde. Bey näherer Untersuchungglaubte die Academie diese Bedingnisse wederalle nothwendig, noch hinreichend. Einige Jah-re hernach ward Bernoulli über seine Muthmas-sung von Hartsoeker, obschon niit schlechten Grün-den, stark angegriffen; im I. 1719. verthädigtesich jener nicht ohne Hitze. Aus einer Abhand-lung in den academischen Denkschriften vom I.172;. scheint Bernoullis Hypothese begründet.
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