Band 
Erster Band.
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Johann A lphonfu §

Turr e t in. *

Um der Gewissensfreyheit willen hatten sichseine Voreltern, aus ansehnlichem Geschlechtevon Lucca, nach Genf begeben. Unser Alphonswar den iz. August 1671. gebohren. Schonim sechszehnten Jahr hatte er, den 28. Herbsim.1687, den Vater, einen ebenfalls berühmtenGottcsgelehrten, Francifcus Turretin, verloren.Die Philosophie studirte der junge Alphons beyIoh. Robert Chouet, welcher auf der Genfer-Aeademie zuerst anfieng, den Acker der Philoso-phie von den Dornen und Disteln der Scho-lastik zu reinigen. Zwischen dem Lehrer undSchüler entstand gar bald die engste Verbin-dung, welche nur der Tod zu trennen im Standwar. —In der Theologie hörte Alphons denPhilipp Mestrezat, den Benedikt Pictet undLudwig Tronchin. Im I. 1691. gieng er aufReisen. Im I. 1692. verlhädigte er zu Leyden,unter Frid. Spanheims Vorsitz, eine Streit-schrift de Pyrrhonisino pontificio, deren BayleF ) in

* ®. Alpkwns Turretins Lobrede von Ludwig Leon»chin; I'emxe Helvetio» T. III. Sest. II. N®. 3.

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