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wußtstyns beraubte. Folgenden Tages verschieder sanft und selig im Herrn.
Johann Caspar Füßli.
Er ward im I. 170S. zu Zürich gebohren.Nachdem er die Aufangsgründe der Mahler-kunst bey einem sehr mittelmässigen Künstler ge-lernt hatte, verließ er in dem achtzehnten Jahrseines Alters das Vaterland, ohne Unterstützungund Kännlniß. — Zu Wien vereinigte er sichmit Sedelmayer. — Gran, und Mcitens,waren seine Führer, oder vielmehr hatte er garkeinen Führer, als sein eigen Genie. Gar baldgewann er die Achtung der Grossen bey Hofe;allein die Unabhänglichkeit zog er dem Glückevor, und schlug die vortheilhaftestcn Anerbietun-gcn aus. — Wahrscheinlich würde er sein Le-ben in Wien zugebracht haben, wenn nicht derFürst von Schwarzenberg ihn beredet hätte, ei-nen Beruf von seinem Schwiegersohn nachRastadt anzunehmen. — Er gieng dahin, undward der Liebling dieses Hofs; selbst die alteMargräfin, die in Etlingen ihr Hoflager hatte,
schenkte