indeß war unser Füßli, sich in die Staatsangele-genheiten mehr einzumischen, als es mit seinemHang zu philosophischer Ruhe, und mit seinemGeschmack für die Künste bestehen konnte.
Die Jahre 1740. und 1742. waren für Füßlihöchst traurige Jahre, zwey feiner besten Freun-de wurden ihm durch den Tod entzogen, M-pezki und Rugendas, Männer vvm ersten R«ngin der Kunst, die er so vorzüglich geschätzt undgeliebet hatte. Er opferte ihnen Thränen undso viel an ihm lag, wünschte er, ihre Tagend,und Grösse der Nachwelt aufzubehalte». Erschrieb ihre Geschichte, und machte sie durch denDruck bekannt. — Und da diese erste Probeseiner Muse vielen Beyfall fand, äusserte sichin ihm eine unbezwingliche Begierde, seine wür-digen Landesleute dem Moder der Vergessenheitzu entziehen, und so viel möglich eine vollstän-dige Geschichte der besten Künstler des Schwei-zerlands herauszugeben. — Er brachte mit ei-ner unnachahmlichen Mühe und Geduld diesesWerk zu Stande, in welchem er sich zugleichals schönen Schriftsteller, und als gründlichenKunstrichter zeigte, und mit Verachtung auf die-jenigen hinabsähe, die aus Unwissenheit, oderNeid, seinem Vaterlande Künstler vvm ersten
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