Band 
Erster Band.
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ihm die Besorgung von Scheuchzers Lehramtanvertraut, so lang nämlich dieser sich noch alsLandschreiber in Baden aufhalten mußte. Geß-ner trat sein Amt mit einer Rede an: von demNutzen der Meßkunst in der christlichen Religion,in den Wissenschaften überhaupt und in den Be-quemlichkeiten des Lebens. So sehr auch jeder-mann der allseitige, wohlthätige Einfluß der Mcß-kunst einleuchten sollte, so sehr scheints zu be,\ dauern, daß dessen ungeachtet, auch selbst nach' Verbesserung der zürcherischen Schulen, den Stu-birenden auf dem Gymnasium die Besuchung der> mathematischen Lehrstunden nicht dringend ge-nug eingeschärft wird. Daher kommt es, daßbesonders die theologischen Studiosi allzu gernedieses Studium verabsaümen.

Im I. i?;8. starb auch Dr. Joh. Scheuch-zer; an dessen Statt ward Geßner zum ordent-! lichen Lehrer der Physik und zugleich zum Ca-! nonicus erwählt. Auswärtige Gesellschaften aberf bemühten sich um die Wette, sich ihn eigen zumachen; so nahmen ihn I. B. die römisch- kai-serliche Academie, die königl. schwedische, diekönigl. berlinische und die florentinische zum Mit-gliede an. Sein Fleiß erweckte auch bald meh-rere seiner Landleute, daß sie eine physicalischeL; und