Band 
Erster Band.
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einen Dreyen Platz in der französischen Oper, derihm bewilliget wurde. Jtzt war Rousseau vonder französischen Nation angebetet. Selbst derKönig verlangte ihn zu sprechen; doch er verbatsich die Ehre.

Noch in gleichem Jahr gab er seine Abhand-lung über die französische Musik heraus. DieSänger der französischen Oper besorgten einegänzliche Bankeroute, wofern Rousseaus anti-gallicanische Tonkunst den Sieg davon tragensollte. Wainend klagten die Sängerinnen ihrenvornehmen Liebhabern diese Verschmähung. Je-dermann war über Rousseaus kezerisches Musik-system aufgebracht; man bestellte Leute, die ihnbey Nacht ermorden sollten. Um sich vor un-aufhörlichen Beleydigungen sicher zu stellen, be-gab er sich im I. »754. nach Genf. Durchseine Religionsänderung hatte er sein dasiges Bür-gerrecht verloren. Jtzt aber nahm er öffentlichdie rcformirte Religion wieder an und wurdewieder in alle Rechte eines freyen Bürgers vonGenf eingesetzt. Von da reisete er nach Sa-voyen und hielt sich einige Zeit in Chamberyauf. In dieser Stadt arbeitete er an seiner Ab,Handlung, über den Ursprung der Ungleichheitunter den Menschen. Den wilden und den gc-M 3 sittcten