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besonders zur Zeit epidemischer Seuchen. Beydiesem Thema verband er seinen Hang für dasStudium der practischen Philosophie mit derArzneykunst.
Durch Vermittlung des sel. Pfarrer Weissen zvon Regenstorf fand er in Potsdam bey Hof, !rath Arndls, Stadtphysicus und Arzt bey der zGarnison und beym Waisenhaufe, alle Gelegen-heit, seine gesammelten Känntnisse in der Aus, IÜbung zu zeigen. Arndts war ein sehr glückst- fcher und verständiger Arzt; grossentheils folgteer der einfachen Heilart seines Schwiegervaters,des berühmten Stahls. Als ein guter Beobach-ter machte er den Schüler auf die wesentlichen ]Kennzeichen der Krankheiten aufmerksam, zu- f
gleich übte er ihn in seiner einfachen Heilart. !
Hirzel lernte da, wie man auf ungleichem We-ge zu demselben Zweck geführt wird, und wieüberhaupt die Natur in Heilung der Krankheitzum besten Leitfaden dienet. Was er in Boer-haven Schule gelernt hatte, heiterte den Be- >
griff von jenen Stahlianifchen Naturtrieben auf. !
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An Arndts Schwager, Stahls würdigem iSohne, fand Hirzel einen Herzensfreund unddas Vorbild eines großmüthigen Weifen. Je
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