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mens; im I. I? 6 i. ward er zum Oberstadtarz!erwählt ; damit erhielt er den Vorsitz bey derWuildgeschau, auch ward ihm die Prüfung derWundärzte und Hebammen nebst der Besorgungdes Spitals aufgetragen.
Um diese Zeit erhielt er von Tissot das an-genehme Geschenk von feinem medicinifchen Avisau peuple. Dieses gemeinnützige Werk übersetz-te er; in einer Einleitung schildert er den Cha-racter des wahren und falschen Arztes durch sol-che Kennzeichen, welche auch einen Fremdlingin der Arzneykunst ohne Mühe zu geschickter Aus-wahl eines Arztes bestimmen.
In Betreff der Hebammenordnung fand er,vorzüglich auf der Landschaft, sehr gefährlicheMißbraüche und Mängel. Daher machte er essich zur Pflicht, wöchentlich zwo Stunden un-entgeltlich dem Unterricht der Hebammen zuwiedmen. Da diese Unterweisungen schlecht be- .sucht wurden, wandte er sich an die hohe Re- ,
gierung; im 1.1774. ward also die oberkeitli, !
ehe Verfügung getroffen, daß alle Dorffchaften jHülfshebammen wählen und solche in ihren Ko- isten in der Nähe der Stadt für einen Monat I
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