Tagen kam Levernings wieder zurück, und zwarmit gänzlicher Vollmacht zur Unterzeichnung desFriedensvertrages. Da aber seine Mltgesandte mitder Einwilligung der übrigen Provinzen noch zu-rückblieben, so begehrte Cronwell der Unterzeich,nung nicht mehr. Levernings war äusserst ver-legen; Stocker, welchem Cronwells geheime Ab-sicht bekannt war, daß diese Verzögerung eben nichternstlich gemeint, sondern nur ein stiller Verweißsey, weil die holländische Gesandte vorher ebenfallszur Unzeit gezögert hätten. Auf die Nachricht vonLevernings Zurückkunft , waren Cronwellenvor Freude ausdrücklich die Worte entfallen : 6oäbee blesed jam very glad. Daß Stochers Vertrö-stungen begründt gewesen, hat der Ausgang bewie-sen, indem bald hernach, den $. April 1654. zurZufriedenheit beyder Staaten so wol als auch al-ler wolgesinnten Religionsverwandten der Frie.den erfolgte.
Bey dieser glücklichen Aussicht machte sich an-fangs des Jahrs 1054. Stoeker fertig zur Abreise.Beym Abschied und so oft er sonst sich mit dem pro-tecktor unterhielt', geschah es von beyden Seitenmit entblößtem Haupte, auch ließ dieser den eyd-gnößischen Abgeordneten mit gleichem Gepräng wiedie königlichen Minister begleiten, welches gleich-wol dem venetianischen Residenten, Paulücci, nicht