Band 
Dritter Band.
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nach eine Stelle in dem kleinen Rath an. SeineSchwachheit nahm überhand, und sein Tod er»folgte d?n April 1748. Seine Principes dudroit naturel , die zuerst im I. 1747. zu Genfan das Licht traten, wurden durchgängig unge-mein gut aufgenommen. Nach seinem Tode er-schien auch aus seiner Handschrift das bürgerlicheRecht im I. 1751.

Von Jugend auf hatte Bürlamaqui ein sehrgeseztes Wesen. Schon in der Kindheit ermun-terte er die Mitschüler zum Fleiße. Er besaßnicht allein eine sehr lebhafte Liebe zur Wahrheit,sondern auch ausnehmende Geschicklichkeit, sieauseinander zu wickeln. Sein blödes Gesicht ver.hinderte ihn so viel zu lesen, als er wol wünsche-te. Desto mehr schärfte er sein eigenes Nach-denken. In seinem Unterricht herrschten Kürzeund Deutlichkeit. Der Prinz Friedrich von Hessscn Cassel, welcher seit dem Jahr 1732. vier bisfünf Jähre zu Genf zubrachte, harte sich geraumeZeit seiner Unterweisung bedienet. Bürlamaquibegleitete ihn nach Cassel zurück, und kam, mitGnadcnbezeugungen überhäuft, wieder nach Genf.Bey seiner Abreise beschenkte ihn der Landgrafmit sechshundert Pistolen. Als sich der PrinzGeorg in den Jahren 1744. und 174;. zu Genf