Band 
Dritter Band.
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indeß die Zeit erlaubte, so unterließ er nicht, beymMondschein zu lesen.

Im 1 .176;. begab er sich nach Paris. Gleichdem Bias trug er seinen ganzen Reichthum mitsich, nämlich außerordentliche Gelehrsamkeit undgrosse Einfalt der Sitten. Wegen Abwesenheitder Personen, an die er Empfehlunsschreiben mit-gebracht hatte, sah er sich genöthigt, durch sichselbst Bekanntschaften zu suchen Nahe bey sei-nem Gasthoft wohneteu in glücklicher Dunkelheitzwey Frauenzimmer von reiferm Alter und vonmittelmäßigen Glücksumständen. Ihre gegenseitigeFreundschaft war so innig, daß sie ihnen keine an-dere Verbindnng gestattete. De Gebelin halteGelegenheit, diese beyden Damen kennen zu lernen.Die Anmuth ihres Characters und die Anständig-keit in ihrem Betragen gefielen ihm so wol, daßer nichts sehnlichers wünschte, als in ihrer Gesell-schaft zu leben. Er flößte ihnen solche Hochachtungein, daß sie bald anfiengen, gegen ihn die zärtlich-ste Freundschaft zu äusser«. Von dieser Zeit anbewiesen sie ihm die grosmüthigste Fürsorge. Die.se verehrungswürdigen Freundinnen verschafftenihm die glückliche Lage, die er zur Einsammlungund Bearbeitung jener gelehrten Materialien fürsein Werk Monde primitif so nöthig bedurfte.Von diesem ausserordentlichen Werke erschienennoch vor seinem Tode neun Quanbände.