Band 
Dritter Band.
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ter» Schnee weg; des Morgens fand man mich ineinem fremden Hause, wo ich halb erfroren undohnmächtig auf dem Bethe zwischen zween Män-nern wieder erwärmt wurde. — Mein Bruderkam aus favoifchem Kriegesdienste »nieder zurück,und beschenkte mich init einem hölzernen Pferdgen;an einem Faden zog ich es hin und her, und bere.dcte mich gänzlich, daß es von selbst gehen könneund lebe. Als der Kardinal Bischof MatthäusSchinner von ungefähr durch unser Dorf kam,so begab er sich in die Kirche, um die jungen Kin-der zu firmen. Mein Pathe säumte sich andcrs-»vo; also eilt ich ihm zuvor, und trat ohne Be-gleiter zu dem Stule des Bischofs: Was »villt du,»nein Kind, fragte er mich. Ich sprach: Ich»vollce gerne firmen. Mit lachen fragte er ummeinen Namen; ich antwortete ihm: Ich heisseHerr Thomas; er lachte, murmelte etwas daher;die eine Hand legte er auf mein Haupt; mit derandern schlug er mich fhnft auf die Wange. — Inmeinem sechsten Jahre kam ich zu einem mütter-iichcn Oheim, um seine Ziegen zu »vayden. Wennich die Stallthürc öfnete und nicht sogleich seitwärtssprang, stiesscn niich die Ziegen nieder »nid hüpftenüber meinen Rücken hinweg; wenn ich fie dannhinaustricb, so schweiften sie etwa», über die Korn-felder , und ich schrie und waintc; denn wegen meiner