fabrik anlegen wollte. Im I. 169° kehrcte erschon wieder nach Zürich zurük. Seine Zeit thei-lete er in die Handlungögeschäfte des Vaters,und in die Bcsuchung des Gymnasiums. InHandlungsgeschäften that er im I. 1697 mit sei-nem Vater eine Reise in Italien , besah die Bib-liotheken , und Natur - und Kunstkabinete zuMayland, Verona , Venedig, kam in Bekannt-schaft mit dem berühmten AlterthumsforscherBianchi, sammelte alte Schaumünzen und lerntezu Bszen bey einem Juden das Ebräische. ImI. 1700 ließ sich sein Vater zu Bern nieder. ImI. 1701 that er mit seinem Sohne die andereReife nach Italien. Bey dieser Gelegenheit siu.dirte der junge Bourguct zu Verona ben einemJuden die Mischna. Während giftiger Einschlä-fcrung wurde er zu Venedig bestohlen. Er kamwieder nach Bern und verheyratete sich im I.1702 mit Susanna Jourdan , deren Aeltern sichaus Gevaudan nach Neüfchatcl geflüchtet hatten.Nach einigen neuen Reisen in Italien , fegte ersich int I. 1704 zu Neüfchatcl. Während derHandelsgeschäften that er immer einen Seiten-blik auf seine Bibliothek. Schon im I. 1704sammelte er Materialien zu einer Geschichte derBuchstaben. Die Neigung zu solchen Nachfor-schungen vcrlohr sich bey ihm, als Montfaucon
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