friert, die Aufmerksamkeit aller Freunde derMenschheit, aller Gelehrten, und selbst der Kö-nige, auf diesen gcschikten Arzt zu lenken. Ererhielt den Ruf von dem König in Polen, an sei.nen Hof zu kommen; aber Tissot, beseelt vonder Liebe zum Vaterland, die dem Schweizer eigenist, und von der Begierde, seinen Mitbürgernnüzlich zu seyn, hatte die Großmuth diesen An-trag , der für sein zeitliches Glück äusserst Vortheil-haft war, von sich abzulehnen. Der Magistratvon Lausanne- darüber gerührt, verehrte ihmsein Bürgerrecht, um ihn desto stärker an seineStadt zu binden. Sein Ruhm vermehrte sichnun wie die Anzahl seiner Werke; haufenweisreiseten Fremde von allen Nationen nach Lausan-ne , um ihn über ihre Gesundheit zu consultiren.Viele vortheilhafte Anträge wurden ihm aus ver-schiedenen Ländern gemacht. Endlich nahm erfür einige Jahre ein Professorat der Arzneykunstzu Pavia im Herzogthum Mayland an, welchesfür ihn errichtet wurde, Diese Stelle beklei-dete er rühmlich und wohl, und zog da vielegeschikte junge Aerzte; dadurch vermehrte sichauch sein Ruf und sein Ruhm. Wie ungerneman es sahe, als er diese Universität verließ, zei-get die artige Sammlung von Abschiedsgedichtenin verschiedenen Sprachen, welche seine SchülerC
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