Band 
Dritter Band.
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und lautschlagendes Her; zeichnete den Knabenund Jüngling aus, und machte ihn, vereint mitFielst, Talenten, und Liebe zu ernsthafteren Wis-senschaften seinen Lehrern theuer. Brcitingernbesonders, Bodmern, Joh. Gcßncrn, und seinemPrivatlchrcr, dem stillen Weisen, Pfarrer Däni-kcr, dankt Ustcri einen grossen Theil seiner frühe-ren Herzens und Geistesbildung. Seinen Mit-menschen und besonders seinen Mitbürgern sonüzlich als möglich zu werden, war schon indes Knaben Seele, der nie erlöschende Triebjeder Handlung; durch ihn bey der Auswählungeines Berufes geleitet, fiel seine Wahl auf dengeistlichen Stand. Ich erinnere mich einst vonihm gehört zu haben, er wäre beynahe für denStand des Arztes entschlossen gewesen, aber einegewisse Reizbarkeit seines Nervensystems, die ihmbeym Beschauen oder auch nur beym Erzählenhören von etwas schauerlichen Wunden und Ver-letzungen leichte Ohnmachten (selbst noch in sei- :nen männlichen Jahren) zuzog, habe ihn davon |abgehalten. Brcitinger und Joh. Geßner mögen \sonderhcitlich seine Vorliebe für Mathcmatick rege fgemacht haben, die seinen Geist so sicher vor allen |Ausschweifungen der Einbildungskraft wahrte, |und die er so manchem Jüngling eben darum !so dringend empfahl. Joh. Geßner war ein jj

Herzensfreund seines Vaters und allst) auch der I