Band 
Dritter Band.
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demjenigen, was man mit Fleiß und Arbeitgewinnt.

In dem Bewußtseyn der Ausübung derPflichten findt er die wahre, menschliche Glück-seligkeit ; in den natürlichen Folgen unsersBetragens entdeckt er die Belohnungen undStrafen eines gerechten Gottes; niemals hatman ihn traurig oder muthlos gesehen, auchin Krankheiten nicht.

Er ist sehr menschenfreundlich und thcilnch-mcnd; obgleich der Arbeit eifrigst ergeben,verläßt er sie gerne, wenn er gegen jemandgefällig seyn kann. So sehr er alle Menschenliebt, so richtet sich doch seine Liebe nach demGrade des Eifers für Recht und Warheit;schnell und scharf ist sein Beobachtungsgcist;auch beym ersten Besuch ist sein Uingang zwang-los und mit geistreichen Einfallen beseelet; umso viel mehr müssen diese entzücken, da sie nie-mals entlehnt, sondern in seinem eigenen Kopfeerzeugt sind. Wenn er eine gute, neue Bemer-kung gemacht hat, so ist er ungedultig, bis esihm gelingt, sie auch andern mitzutheilen.Der Beyfall der größten Männer macht ihnnicht stolz; er bleibt, was er ist; sehr rein undsimpel sind seine religiose Begriffe; schwärmeri-schen Wahnwiz (wie wir Anfangs bemerkten,,)und aberglaübische Aengsilichkeit hatte er durch