Naturforschender Gesellschaften.
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scheiden kan, daß er nur dadurch würdig werde, einHerr der Schöpfung zu seyn. Wie wird er dem Triebzur Trigend widerstehen können, da er in der Naturallenthalben die beste Ordnung entdecket, lauter Schön-heit und Vollkommenheit, da alles zu einem bestimmtenZweck arbeitet, und da er allein eine unglückliche Aus-richtn machen würde, wenn er stiner Bestimmung un-treu bliebe; hierdurch würde er sich unter die verächt-lichsten Geschöpft erniedrigen. Daher kommt es, daß dieweisesten Sittenlehrer, zu aller Zeit, den Schauplatz derNatur, als die beste Tugendschule angesehen haben.«Betrachte die Natur (spricht die Zierde der Fürsten,«der weife Antonin) in ihren Wirkungen und ahme sie«in deine» Handlungen nach. Es ist Tugend, wenn du«nach einer freyen Ueberlegung ausübest, was dort durch„natürliche Triebe geschiehet.« Die göttlichen Schrift-steller, weifen auch sehr oft den Menschen, zu Erlernungseiner Wichten, in hie Schule der Natur; Gehe zurAmeisen, und betrachte ihre Wege, daß du weis wer-dest. Sie hat keinen Fürsten, keine» Treiber nochHerren, dennoch sammlet sie im Sommer Speise undtraget in der Ernde ihre Nahrung zusammen, du Faulerwie lang wiüt du schlafen, spricht der Weiseste derWeisen. Auch unser göttliche Erlöser hat seine meisten
Lebens?