Band 
Erster Band.
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Naturfotschmder Gcssllschasten. 4?

besser in diesen Nachforschungen üben, als in der Werk-statt eines Naturforschers , welcher die vorkommendenDinge, nicht nur mit angespannten Sinnen auf allenSeiten betrachtet , sondem dicselbigen mit den künstlich-sten Instrumenten, die feine Sinnen schärfen können, un-tersuchet , oder durch neue Verbindungen mit andernCörpern, die verborgnen Eigenschaften an den Tag legt,und auf die Erfindung derselbigen den grösten Scharf-sinn anwendet. Diest Uebung in den deutlichen Begrif-fen, bey Betrachtung der Natur, hat vor den abstraftenBegriffen den Vortheil, daß man hier, die gesuchtenMerkmale der Dinge, mit seinen Sinnen unterscheiden,und alle Theile wirklich zerlegt vor sich sehen kam Wieleicht muß es da nicht werden, die abgesonderte» Begriffevon den Ordnungen, Geschlechtern und Arten derDinge sich lebhaft einzudrücken. Sulzer, der die Zu-sammenstimmung aller Wissenschaften, zur Vervollkomm-nung der Menschen, so lebhaft einstehet, hak daher mitRecht, in seinem fürtrefiichen Wcrkgen von der Erzie-hung und Unterweisung der Kinder, die Anmerkung ge-macht: „Wenn ein Lehrer die Botanik verstehet, so hat„er ein unendliches Feld,die Aufmerksamkeit und das ordent-liche Nachdenken seiner Schüler zu üben, wenn er sielehret Beschreibungen von Blumen zu machen. Weil

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