Näturfsrschetider Gesellschaften. 4-
ans, wie uns die heiligen Bücher Mosis beleb ett, nachdenen GOtt der HErr allerley Thiere auf dein Felde,und allerley Vögcl unter dem Himmel dem Menschenzuführete, daß er sie besehe wie er sie nennrte. Eshaben auch die zwey geschwirrten Genien Milton undBodmer, diesen Begriff, in ihren göttlichen Gedichten,in das lehrreichste Bild von einer unschuldigen Lebens-art,, die in der Betrachtung der Natur die reißendesteBeschäftigung findet, mit der grösten Wahrscheinlichkeitausgewickelt. Insonderheit hat Bodmer seinen Noahmit aller Weisheit der heutigen Naturforscher ausge-schmückt, und dadurch dem Verdienst unsers Weltaltersein ewig daurendes Denkmahl bey der Nachwelt gestif-tet. Diese herrliche Vorzüge der Naturlehre erschöpfenindessen den Nutzen derselbigm noch lange nicht, undes stehet uns noch ein weites Feld offen, von denenVortheilen, die sie dem menschlichen Geschlecht für denLeib darbietet; denn GOttcs unendliche Güte hat sosehr für uns gesorget, daß indem wir unsere Seelen,kräfte zur Verherrlichung seines Namens und dem Nu-tzen des Nebenmenschen zu vervollkommnen trachten,wir zugleich den Genuß der irdischen Güter erlangen.
Alle Künste, welche zur Ernährung, Erhaltung undGesundheit unsers Leibes dienen ; alle Mittel welche die
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