Band 
Erster Band.
JPEG-Download
 

Naturforschender Gesellschaften. 5;

die meiste Zeit ihres Lebens, dergleichen Betrachtungenwidmen , und alle ihnen von GOtt geschenkte Seelen-kräfte, denstlbigen aufopfern. Kein Wunder, daß manunter diesen, von den erhabensten Geistern an , bis zuder geringsten Claß dem Vieh sich nähernder Menschen,zehlet. Kein Wunder, daß bald keine, auch nur mittel-mäßig volkreiche Stadt, in Europa ist, in deren sichnicht eine Gesellschaft Wahrhcirslicbcnder Gemüther ver-einiget, den Flor dieser.Wissenschaften, wenigstens beyihren Mitbürgern, zu befördern.

Diese Betrachtung hat auch, die Stifter unserer Ge-sellschaft, schon vor 10. Jahren auf die Gedanken ge-bracht , in unserer Vaterstadt eine Gesellschaft zu errich-ten , damit eine so nützliche und fürtreffichc Wissenschaftunter unsern Mitbürgern allgemeiner würde, und sichdie angeführten Vortheile derselbigen, in alle Standeverbreiten möchten. Die Vorsehung hatte sie hierzu aufeine besondere Weise aufgestöbert, da sie unsere Stadt,an unserm Herrn Vorsteher Herrn Chorherrn und Pro-fessor Geßner, mit einem Bürger gesegnet hat, der vonseiner ersten Jugend an, die glücklichsten Fähigkeitender Seele, mit einem außerordentlichen Fleiß, dieseredlen Wissenschaft gewidmet, und darinnen, unerachtetseine gelehrte Bemühungen sehr oft durch Krankheiten

D; unter-

i