und Grosse der Stadt Zürich. 97
Nusthenbroeks (0) Beobachtungen dünstet aus eineman der offenen Luft stehenden Gefäß in einem Jahr 29"Wasser aus, und der Dunst desselben erfüllet beynaheeinen Raum der iooo mahl grösser ist ais der Raumdes Wassers gewesen. Man kan also leicht schliesset,,wie groß die Menge dieser wäßrigen Dünste in unsererLuft seyn müsse, da unsere Stadt mit so vielem Wasserumgeben ist, und auch das Wasser einen fünften Theilvon der Fläche derselben ausmacht. Man stehet ferncrsdaß der Zürich - und der Susenberg unsere Stadt vonO bis NO ziemlich bedeckt, da dieselbe hingegen vonNNO bis W den kalten Nordwinden offen stehet, nurPaß durch den Lägerberg und Heitersberg die Windevon NW bis W in etwas Hinterhalten werden; derUetliberg und der Aldis bedecken die Stadt zum theilvon NW bis S, und da von O nach SW eine Reihevon Schneegebirgen stehet, so find die Winde die daherblasen auch viele Zeit des Jahrs kalt.
Der Südwind der über Africa, das MittelländischeMeer, Italien und die Alpen gehet ist warm undfeucht, wird aber durch die Schneegebirge temperier,da hingegen der über das Eißmecr, Norwegen, dieNordsee und Deutschland blasende Nordwmd ganz
G kalt
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