und Grösse der Stadt Zürich. 11;
Krankheiten alle , so wohl als das Purpurfiebcr , vongleicher Ursache hergeleitet werden können; denn eswerden auch durch die natürliche und ordentliche Be-wegung der Säfte die vcstcn Theile angerieben, unddie Salze der flüßigen Theile schärfer, und diese pflegtdie Natur in dem gesunden Cörper entweder durch dieAusdämpfung der Haut, oder den Urin auszuführen,woferne sie aber Hinterhalten werden, fo bleiben sie indm Gefässen der häutichten Theile stecken, und verur-sachen die erzehlten schmerzhaften Zufälle; die zarteKonstitution unterer Leiber, und die heftigen Abände-rungen der Witterungen Hinterhalten nicht nur öftersdie Ausdampfuug der Haut, sondern sie treiben »ochdie Safte häufiger in die inneren Theile zurück, sieschwächen also so wohl die Haut als die inneren Theiledes Leibes, und geben hierdurch Anlas, daß gcmeldteKrankheiten sich öfters wiederum von neuem melden.Wenn ich annoch zugleich unsere Lebensart mit anfuh-ren wellte, so würde sich zeigen, daß der Anlas zudiesen Zufällen noch gcmehret werde, indem wir mei-stens durch unser beständiges Sitzen, als welches sowohl der Fleiß in der Handelfchaft als in dem Etu-diren erfordert, die Kräfte des Leibes verringeren, undhernach durch die vielen warmen Getränke von Thee
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