im Land Apvenzell. irr
und geschnitten, wiederum umgepflüget, besser gcdüngetund besser Korn (Fesen) angesäet; das dritte Jahr,wann das Erdreich durch wiederholtes düngen recht fettgemacher, kan man Gersten oder Bohnen ansäen, undhernach ein oder zwey Jahr mit säm eint oder andernKorns fortfahren, ohne weiters zu düngen, bis manjm 4 oder ;ten Jahr mit Hofmist und Haber anzusäenaufs neue anfanget, wann man ia Brach - oder Bau-feld behalten will; will man aber Heuwachs zeugen,so wird im ; oder 4tcn Jahr, da gewöhnlich allerhandKraut aufzuschießen pfleget, das Erdreich wohl ausge-ebenet, und mit Heublumen besäet, da zwar im erstenJahr ein schlecht Her, wachßt, Neubauens genannt^bey besserer Düngung aber der heuwachs geschwindverbesseret wird; Heublumen werden genannt, dieGesäme welche bey dem ausschütten des dem Vieh zurFütterung gewiedmeten dürren Heus in der Tennedurch die Gabel fallen, und entweder zum ansäen oderdem Vieh mit der Streue auf ihr Lager zu streuen,folglich zum Mistmachen, aufbehalten werden.
z. Wenn man den im ersten Abschnitt §. 2. bemerk-ten Sevi - und Durft - Boden befruchten will, kanman wenn guter Mist in Ueberfluß vorhanden, darmitverfahren wie hievor §. r. angeführt; in Mangel dieses
H; Mists