von der Erhaltung des Getreyds. 14;
welcher das Getreyd und die Feldfrüchte zu erhaltengetrachtet werden.
a. Die erstere durch die Vergrabung in Gruben,Hölen, oder Gewölbe, wo, durch die Hemmung alleräusserer Luft, die Gährung und das Beykommen derInsectm verhindert, und das Korn lange Jahre gutbehalten wird. Dieses war fonderheitlich in den mit-tägigen Ländern der Römischen Bvttmäßigkeit, in Lax.xaäocin, Huacia, in Uilxams citeriori, und UM Lar-tliLgo herum in Uebung, und ist heut zu tage noch inUngarn, Polen, und Moskau / und auch in einigenProvinzen Frankreichs bekant. Es wurden diest Cister-nen bey dm Alten in Form eines Lonus gemacht , un-ten weit, oben eng; zu Verhütung der Feuchtigkeitstreuten sie vorher Spreuer auf den Boden, ehe sie dasKorn hineinlegten, hernach stopften sie die Oefnung mitErde stark zu: Sie gabm vor, daß sich die Fruchtdarin 50 ja ioo Jahre hielte, nach dem Zeugniß desvarro, Columella, Palladien und plinius. Undin den Denkschriften der Königl. Gesellschaft der Wis-senschaften zu Paris wird gesagt, daß die Polaken undUngarer ohne grosse Auswahl des Erdreichs vicreckigteGruben graben, den Boden und die Wände fest stanuVftn, und mit Dielm oder Bretern bekleiden, theils
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