Band 
Erster Band.
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von der Erhaltung des Gelreyds. »57

Das Hospital zu Genf unterhält stets für seinen Ge-brauch einen proportionirten Vorrath. Der Schaben/lind grosse Verlust den derselbe von Zeit zu Zeit erlitte/erregte den thätigen Eifer des Herrn. Dupans/ alsdamaligen Mitglieds der Spithalsverwaltung / allenMitteln nachzuforschen / wodurch dieser Nachtheil zuverhüten wäre. Eben dieser Herr war es/ der/ wieoben gemeldet, durch den Herrn Naville eine Beschrei-bung unserer Züricherischen Kornbehandlung aufnehmenließ / nach welcher er dann die bisherige Genferische Me-thode in einigen Stücken zu verbessern Anlas fand. Al-lein so genau er dieselbe auch befolgen ließ/ und so mr-ermüdet er noch andere Mittel / den Schwefeldampf,und den Tabackrauch versuchte, so fand er doch, daßweder die Gährung des Korns / noch die Jnsccten da»durch gänzlich vermieden werden. Hierauf trachtete er,die letzteren dadurch zu verbannm, daß er die auf demKornhaufen entstehende Decke mit einer besonders dazu-verfertigten Machine wegheben ließ, ehe man das Kornwieder warf, damit auf diese Weise die mit In,ecken-Eyern angefüllten Klumpen sich nicht wieder mit demreinen Korn vermischen müßten. Allein diese und vieleandere Maaßregeln waren alle umsonst, der grosse Ab-gang der ersteren Jahrm wurde nicht vermieden. Herr

Dupan