von der Erhaltung des GeneM. 18;
ob mehr Wasser dann Wein in unserer Stadt sey.Inzwischen wachsen diese Dinge alle im Lande sechsten,sie werden in genügsamer Quantität gezogen, und sindzuletzt allemal um Geld zu bekommen oder zu entbeh-ren : Aber bey Niemanden, auch bey dem Reichstennicht, der Tonnen Goldes besitzt, trift man den ge-ringsten Vorrath von demjenigen an, was die allge-meinste , die unentbehrlichste Speise des Menschen aus-macht , was unserm eignen Lande inangelt, was unsvon Fremden abhänglich macht, was zu gewissen Zei-ten um kein Geld zu kaufen wäre, Brod; wer solltedas glauben - > - - -
Was mag aber wohl die Ursache seyn, daß manbey Leuten, die sonst in allem Uebcrfluß schwimmen,kaum für eine Woche, oder höchstens für einen MonatBrode im Hause findet? Was mag der Grund seyn,daß der Reiche gleich dem Taglöhner, zu einzelnenVierteln, oder einzelnen Mütten weis Mähl beymMüller kauft, und nicht auch einen Kornboden unter-hält , der ihn wenigstens auch ein Jahrlang ernchrenkönte? Einmal der Geitz und der Mangel sind nichtdie Ursache davon, denn sonst würden die nemlichenLeute auch nur zu Eimern weis Wein kaufen, sie2, M 4 wür-