Band 
Erster Band.
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2;8 Abhandlung

der Färb ist er weiß und schwarz geflecket, die Flüge»sind beynahe cylindrisch, der Kopf ist weiß, und dieStirne stehet ein wenig hervor. Er kommt häufigerherbey >geflogen, wenn die weicheren und feuchterenKörnlein bey herannahender Wärme in eine inwendigeBeivegung gebracht worden, und bey den rege gemach-ten Vegetationskräften zu keimen anfangen, und darbeyeinen sauerlichten Geruch durch den ganzen Kornhaufenausbreiten; durch diesen starken Geruch werden sie auSeinem von der versorgenden Natur in sie gelegten Triebangelockt, und fliegen in Menge herbey, und wenn sieschon mit ihrer weichen und gewundenen Zunge vor sichselbst dem Körnlein nichts schaden, so legen sie doch indasselbe ihre Eyer, weil sie darin» vor ihre Jungen denbequemsten Ort zur Nahrung und zur Verpflegung fin-den, sie hängen zwey, drey, zehen, ja bis auf sechzigEyer dem Korn vermittelst eines zähen Schleims an.Aus denselben schlieffcn nach dem Grad der Wärme derLuft, oder derjenigen, die von dem aufgehäuften feuch-ten Korn selbst entstehet, in wenigen Tagen kleine blaß-gelbe Würmchen mit rothem Kopf, in Gestalt von Rau-pen, aus. (e>) Diese zernagen die zärtesten Theile, sie

dringen

(o) l)e ktsmoirei lur mill. äe! Int-Lter.

1. III. lab. 20. L 14. 16, ASs-ls Insekten Velustigunz.

1°. t. p, 4. I^b. ir.