das Getreyd zu bewahren. 269
kan, die Verderbung selbst, und dann zugleich auch dieUebel die ste von aussenher nach stch ziehet, nämlich denZugang der Insecten verhüten.
Es wird also erfordert, daß man bey der so wei-chen Beschaffenheit der Früchte und des Getreydes erst-lich die aus der Menge und der verschiedenen Art dereingemischten Feuchtigkeiten zu besorgende inwendigeWährung oder Bewegung verhindere, indem man denZugang der sich abändernden und besonders der war-men Luft wehret, die Feuchtigkeiten verjagt, und dieFrüchte mit einem Zusatz von Gewürz einmacht.Zweyrens daß man die schon entstandene Bewegung somäßige, daß die Feuchtigkeiten in die besten Safte ver.wandelt werdm; und endlich daß der schon entstandeneSchaden in seinem weiter» Fortgang aufgehalten, unddie Insecte gctödet werden.
§. 10. Die von selbst entstehende inwendigeGährung, die die Früchte und das Getreyde verderbt,wird verhindert erstlich wenn man den freyen Zu-gang der Luft, insbesonders der beständig abwechseln-den und warmfeuchtcn Luft, abhaltet. Denn so balddie Luft mtzogen wird, die man als das vornehmsteWerkzeug der Bewegung ansehen kan , und die wegenihrer Schnellkraft von der Wärme und Kälte alle Au-