-aa Getreyd zu bewahren. 277
lichter Saft ausgedrückt, den man entweder durch dieRuhe oder das Durchseugen von seinen Hefen säubertund läutert, man heißet ihn Most. Dieser bleibet ankühlen Orten in Gefäßen die eine enge Oefnung haben,besonders wenn man ihn mit Oehl deckt, eine Zeitlangunverändert. Dieser Most wenn er halb eingekochetwird, und darbey am Geschmack gleich bleibt wirdgeheißen, eben aus dem Grund weil er sich lang unver-ändert aufbehalten läßt. Wenn der Most eingesottenwird, daß nur noch ein dritter Theil übrig bleibt, soheißet man ihn von dem einsieden , wenn die-
ses alt wird, so wird es noch zäher, und hiemit zudem aufbehalten tauglicher. Wird der Most wohl ge-läutert , und ob einem gelinden Feuer eingekochet, bisein Tropfen, den man zur Probe auf ein kaltes Blechfallen läßt, fast wie Eiß gerinnet, und zwar so, daß erdurchsichtig bleibet, so nennet man ihn Gultze oderGallerte. Wenn er einem dünnen Honig gleich siehet,so giebt man ihm den Namen Gyrup, wenn er aberwie dickes Honig ist so kommt er unter dem NamenMuß (Kot,) vor. (b) Erlract wenn er noch dickeroder überall vesi ist. Es können also auf diese Art dieguten Säfte der Früchte, nach Absonderung der un.
S ; brauch-
(b) ckem. 7 . lk. p. 2S.