das Getreyd zu bewahren. -8s
ten, besonders wenn sie mit Roggenmähl vermischt wer-den. Durch die wiederholte Destillation und Reinigungkan ein so vollkommener geistiger Saft herausgebrachtwerden, als der best reclificirte Weingeist selbst ist.
Die von allem Geist entblöße, aus einem zäherenOchl, vesteren Salz, uttd zärteren Erde bestehende Ma-terie/ so nach der Destillation übrig bleibet / hat auchmich ihren Nutzen ; denn sie ist ein nahrhaftes Futtervor die Schweine/ sie dienet zu dem Düngen derStecker/ und wenn man sie in der Wärme trocknetund in cylinder oder Vierecke formet/ st) können sie mitNutzen wie die Lohstöck oder Torf zum Feuer gebrauchtwerden.
§. 16. Bisdahin haben wir die Arten abgehandelt,auf die sich das Getreyde überhaupt / die Früchte undFeldfrüchte entweder unbeschädiget erhalten / oder zusolchen Speisen und Getränken bereiten lassen / daß sieleicht in die Länge / und auf den Fall der Noth auf-behalten werden können. Wiewohlen nian aber zu al-lem Getreyde Sorge haben muß, so wird man dochgestehen / daß die Rorngattungen dieselbe vorzüglichverdienen: Dann diese geben die fast bey allen Meinschen bekannte / und allen Altern und zu allen Iahrszei-ten höchst angemessene Speise, das Brod, welches
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