2y4 Abhandlung
Oder man behaltet die Körnlein aussen ihrenSpelzen und Schoten ganz bloß auf, wie den Wei-hen, Roggen, Türkischkorn, Feldbohnen, Erbsen, Käsen,und auch den Dinkel selbst, wenn er in einer besondersdarzu eingerichteten Mühle die durch den Wind dieFäsen wegjagt gesäuberet, oder, wie wir es heißen, ineiner Resten gerettet wird. Oder man bricht die Körn-lein, um sie aufzubehalten, indem man von der Gersten,dem Haber, Reis den härtern Theil der Spelze mit derdamit verknüpften haarichten Spitze (wistn) abbricht,und von dem mählichten Theil des Körnleins absondert.
Oder man zerreibet die Frucht in Mahl in denWasser - Wind - und von Thieren getriebenen Mühlen.Ober man wirket das Mähl mit Wasser, läßt die An-fänge der Gährung über dasselbe ergehen, die manaber durch das Backen in dem Feuer bald wieder un-terdrückt ,' wodurch man das Brod erhaltet, welches,wenn es zweymahl gebacken wird, noch mehr aus-trocknet, und sich dadurch noch besser in die Längehaltet.
§. -8. Die Frucht liegt in den Magazinen entwe-der offen, oder man schliesset sie in Kisten und Fässerein. Diese Magazine sind entweder unter der Erden,oder man führet sie über dieselbe auf.
Die