das Getreyd zu bewahren. zoy
fleißig dörren, und wenn sie dieses etliche Jahre hinter«einander wiederholten , so werden sie vor der Zcrstöh«rung gesicherct. Die allgemeine Erfahrung zeiget auch,daß die Frucht so in trockenen Sommern, ober introckenen Ländern und Orten wachst, oder so in derSonnenwärme wohl reif und dörr wird, lange Ze.itunbeschädigt bleibe. In den Englischen Gesellschafts-Schriften findet man auch (u) daß die Russen dieFrucht in grossen Oefen wohl dörren, ehe sie dieselbe inihre unterirdische Kornbehältnisse versorgen. Man Eanauch aus demjenigen, was Herr Härleman von denMethoden das Korn zu bewahren schreibet, schliessen,daß das Dörren der Frucht in Schweden gar gemeinfeye, denn er rathet, daß man eine Vorrathskammeraus Stein oder Ziegeln aufbauen' und oben darauf ei«Rohr setzen solle, damit man durch dasselbe die Fruchthineinschütten könne, bis sie voll werde; das Rohr solleman dann mit Kalk zufüllen, um den Zugang der äus-seren Luft zu hindern: Auf diese Art versichert er, lassesich die zuvor in den Darrgemächeru ausgetrocknete Frucht,gar gut aufbehalten (v). Daß auch bey uns derglei-chen Fruchtdarren vor einigen Jahrhunderten bekannt
u 2 und
(u) 1'rLrrlLÄ. kkilvf. loc. cir.
( vv) Schwedische Abhan-l. 1745. Vlk. p. 191.