des Halletischeii Lehrgebäudes.
t!e Besorgung dieser Wunde einem Wundarzt, allein8. Tage lang stellte sich die Verblutung täglich e.r.Nach diesen 8. Tagen brannte er ihn mit einem ziern«lich großen glüenden Eißen sehr stark, auf dieses legtesich das bluten 8. Tage lang, nach diesem aber kames heftiger als vorher; in diesen Umständen berufteman auch mich, da ich dann bey meiner Ankunft sogleich einenlomiuguct angelegt, und bey Untersuchung derWunde fände, daß die Verblutung nur durch einenkleinen Ast nächst der Hand geschahe, durch das brerunen aber der Stamm von oben benennter PulsaderUnd die Senne des inneren Armspindelmuskeks (lenäohlulculi rsäle; interui ) mit ergriffen worden , indemsich eine Baumnuß große wahre Pulsadergeschwulst(änevrilma) zeigte , und man an der Senne die bloßenFibern sahe. Ich unterband die Pulsader hinter derGeschwulst mit aller Behutsamkeit ganz allein, aufdie entblößte Senne thäte von dem Terpentingeist, undbesorgte übrigens die Wunde behörig; in dieser Zeithatte ich keine Acht auf die Empfindlichkeit der Sen-ne, sondern sorgte nur- selbige wo möglich noch zu ret-ten. Nach 2 . Stunden blutete es wieder heftig, ichzog den Tcurrüguet wieder an, bände die Wunde auf,fände daß die Pulsader an dem Band abgerissen, mußt«
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