Von der nothwendigen Verbesserung
der nassen Weydgängen.
L U s ist unstreitig, daß die meisten Krankheitendes Viehes, besonders aber die Lungensucht,^ von den schlechten und verdorbenen Weydgängen her-rühren , da diese Krankheit selten anderstwo als an de-nen Orten grMrct, welche sumpfichte Weydgange ha-ben es ist auch solches leicht zu begreifen, da durchdas stehende Wasser der Boden nach und nach lockerund versäurt wird, daß die guten Gras - Arten verder-ben müssen, und hingegen nur schlechtes Riebt-Gras,Hakbart, Binsen, Mies rc. rc. gezeuget wird, welchesdem Viche ein schlechtes »«nahrhaftes Futter giebt;zu geschweige«, daß das Vieh auf den nassen Stellenallenthalben Löcher in den Grund teiltet, und so den-selbigen völlig unfruchtbar macht; neben diesem fangtdas stillstehende Wasser an zu faulen, und erzeuget eine
Z unzäh-