zur Verbesserung der weydgängen rc. ;6;
Diestm zufolge soll alle Herbst die Streuung sorgfältigabgemähet werden, weil fönst der Bins und anderesRied-Gras, wenn solche über Winter, oder gab einigeJahre stehen bleiben» andere und bessere Gras-Arten er-wecken, zur Fortpflanzung unzählichen Ungeziefers helfen,und dem ausgehungerten Wehe, so aus Mangel des Fut-ters im Frühling allzufrüh auf die Weyd gelassen wird,eine schlechte und ungesunde Nahrung geben.
Fehrner sollen die Schärhäuftn fleißig verflossen, unddie SÄärmäufe, so viel möglich, ausgereutet werden,welches sehr leicht auf folgende Art geschehen könte,wenn man, nachdem die Schärhäuftn weggeflossenworden, in mitten vor das Loch ein Ellen - langes Ruth.lein einsteckte, denn da sich die Schärmäufe solcheswegzuftossen bemühen, wird es in Bewegung gefetzt,und gibt ein Zeichen, daß die Schärmaus vor dem Lochsich befinde, worauf man herzufchlcichm, und mit einerSchaufel hinter der Schärmaus die Erde durchstechen,nnd so mit der Erden die Schärmaus herauswerfen kan.Man kan auch, dieser schädlichen Thieren desto ehcnderloszuwerden, einen besondern Mauser verordnen, derdenselbigen nach gewohnter Art Fallen sitze« soll.
Gleichergestalten sollen die kleinen Hügelein in denWeydgängen, unter welchen mehrtheils Holz oder alte! Wur-