Band 
Erster Band.
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eines Philosophischen Bauers. 41;

einer noch nicht im Stand gewesen, seine Güter aufdie beste Art zu bearbeiten, und den möglichen Nutzendaraus zu ziehen, wie viel weniger wird er es beyVermehrung seiner Güter thun können, da sich die Ar-beit noch mehr vertheilt, nothwendig müssen so mehrereGüter zusammen nicht mehr Frucht tragen, als vorher we-nigere gethan, da die Fruchtbarkeit mit der Arbeit ineinem genauen Verhältniß stehet. Ja man wird wahr-nehmen, wenn man gleiche Arbeit auf einen verdoppel-ten Umfang von Gütern wendet, die man vorher aufeinen einfachen wendete, daß man aus dem verdoppeltenUmfang nicht einmahl so viel Nutzen ziehet, als manvorher aus dem einfachen bezogen hat, man kan alsoauch zu viel Güter besitzen, wie es oben von dem Viehist angemerkt worden. Wie sehr wird dieser Grundsatzdurch die Erfahrung bey den großen Baurenhöfen undPachtereyen bestätigt, da oft aus einem großen Umfangwohlgelegener Güter kaum ^ eingesammlet wird, gegendem so man in wohlbevölkerten Dörfern, da die Gü-ter vertheilt sind, aus einem gleichen Umfang beziehensiehet.

Zu dem Anbau neuer Wiesen wehlt er den fruchtbar,sten Acker aus, und reiniget denselbigen vor allem auSvon den Steinen» nachher bepffüget er ihn, und läst

den