Band 
Erster Band.
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46s Die Wirthschaft

ein übriges zu thun. Matt kan denn wieder desto hur-tiger arbeiten. Ich habe doch schon oft gesehen,war Kleinjoggs Antwort, daß du den Tag hernach,wenn du dich im Wirthshaus betrunken, zur Arbeiteben nicht am besten aufgelegt wärest, und dich überMattigkeit lind Kopsschmerzen beklagtest, und du ge-stundest selbst, daß du dein unnütz verschwendetes Geldbereuest. Ich kan es nicht leugnen, sagte jener, in-dessen ist man nicht nur zur Arbeit, sondern auch zurFreude in der Welt. Aber empfindest du keine Freudeindem du arbeitest, und die gesegneten Folgen von dei-ner Arbeit siehest? Freylich macht mir dieses auchFreude. Und haft du auch schon eine Rene empfun-den, wenn du den ganzen Tag gearbeitet, und deinemBeruf ein Genügen geleistet ? Niemahls. Warum su-chest du denn nicht lieber Freuden die du niemahl be-reuest , als solche, die dich zur Arbeit untüchtig machen,und oft Reue bringen ? An jene suche ich meine Kin-der frühe zu gewöhnen, und sie dadurch glücklich zumachen, da ich verhüte, daß deine Freuden, indem sieihnen allzugut schmecken möchten, sie nicht zuletzt indas Verderben stürzen, welches du bey vielen unglück-lichen Haushaltungen, so wohl hast wahrnehmen kön-ne n als ich.