468
Die wirthschaft
bisdahin zu -er Feldarbeit erzogen worden, da michGQtt in diesen Beruf gesetzt hat, sie kennen keinen an-dern , und bleibt ihnen also kein Wunsch übrig, alsin diesem Beruf glücklich zu seyn, wenn GOtt daSWerk ihrer Hände gelingen läst, und ihnen den ncthi«gen Unterhalt schenket. In dem Dienst würden sie ei-nen Beruf antreffen, von dem sie nichts wissen, eswürde sie die neue Arbeit recht sauer ankommen, dasie bisher die Baurenarbeit mit Freuden verrichtet ha,den. Sie werden sich aber bald an die neue Arbeitgewöhnen, ein guter Kopf, der mit Fleiß ein Werkangreift, begreift jede Beschäftigung gar bald. Aberer verlernet dann sein erstes Handwerk, und wenn erwieder zurückkommt, so fehlt es ihm entweder an Lust,oder an Geschicklichkeit, zu dem bat er sich an eineandere Ordnung im essen und trinken gewöhnt, diesein Hauswesen in Verwirrung bringt, wenn er sichnicht wieder entwöhnen kan. Einmahl mich dünkt daß essehr schwer seye, in einem Beruf sein Glück zu finden,wenn man nicht von früher Jugend an dazu gewöhntworden. Sie finden vielleicht, daß sie unglücklich wa-ren , wenn sie mit meinen harten Speisen den Leib näh-ren mästen, aber ich würde eben so unglücklich seyn,wenn lch mich an ihre schmackhaftesten Speisen gewoh.