aus dem Pflanzenreich.
bald durch verschiedene Beyspiele von dem letzten Jahrebestätiget sehen.
Fehlen aber diese gesegnete Einflüsse der Jahrszelten,so entstehet eher ein Mangel als aber ein Ueberfluß derTheile; bey dem Mangel der Wärme ist der Trieb inden Pflanzen nicht stark genug um alle Theile zu ent-wickeln , und sie kommen selten zu ihrer Vollkommenheit.
Wie ungleich die Gestalt und das Ansehen derPflanzen seye , nachdem das Erdreich auf dem sie wach-sen mehr oder weniger oder gar nicht gedüngt wird,weiß man auch ohne mein erinneren: Es mag jetztnach der Meynung des Herrn Tülls der Dünger durchseine Gährung die Erdentheilchcn auseinander setzen,daß die Wurzeln ungehindert fortwachsen, und die Luft,der Regen , und das was in der Mmosphär zu derNahrung dienliches herumschwimmt, durch diese Er-dcntheitchcn durchgingen und zu den ansaugenden Ge-fäßchen der Wurzeln hinkommen können, oder es mö-gen wirklich die wässerigen, Wehten, silzichten unddie von denselben aufgelöste subtile Erdentheilchen dcSDüngers in die Natur der Pflanzen verändert werden,oder es mag beydes zugleich erfolgen, welches eben soglaublich ist, so ist dieses doch eine von allen Zeitenher durch die Erfahrung bestätigte Wahrheit, daß es
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