Band 
Dritter Band.
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grasen von Hessen , und des Marschall Wrangel.Türenne flüchtete sich von Speyer über Heilbnnmund Kassel nach Holland. Um die Truppen in gu-ten Gesinnungen zu erhalten , bezahlte sie Erlachselbst und borgte das Geld aufKredit. Man glaubt,daß es ihm leicht gewesen wär, sich TürennensPerson zu bemeistern : allein je mehr sie schon vor-her uneinig gewesen , desto sorgfältiger wich Erlachallen Verdacht der Rachbegicrde aus.

Gar bald wurden in Frankreich die einheimi-schen Streitigkeiten beseitigt, als die allgemeineGefahr von Aussen alle Gemüther wieder vereinig-te. Gegen die Spanier schickte der König unsernErlach als General, und zwar mit der unum-schränktesten Vollmacht. In diesem Feldzug ver-lor er seine Gesundheit und endlich das Leben.Er schrieb an seine Gemahlin: „ Unsere Truppen35 betragen sich sehr schlecht, und sie machen!nir55 mehr Mühe als der Feind selbst. In ganz Frank-55 reich sind wir verabscheut, und mein ehmals er-5, worbencr Ruhm leidet Gefähr. Ich kann aber.,5 nichts ändern; alles überlaß ich der Vorsicht,,5 welche wol weiß, daß ich an diesen Verwirrrm-5, gen nicht im geringsten Schuld bin. „ Vor Ver-druß fiel er in ein gefährliches Fieber; er ließ sichnach St. Quintin bringen; von da kehrte er nachPeronne zurück, woselbst der Graf von Harconrt