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Hatte nicht Peter der Dritte in einem Stuck mit seinem Namens»Heiligen etwas ähnliches. Peter der Apostel machte Christo in demSpeis- Zimmer grosse Verhüllungen- Er verpfände sich hoch, undtheuer ihn nicht zu verlassen, ja ihn noch zu vertheidigen. Wie er-füllte er sein Versprechen? er schlummerte in dem Garten, da derHeiland litte. Er hieb mit Misbilligung Christi dem Knecht des hohenPriesters ein Ohr hinweg, und in dem Vorhof des Caiphas vsr-laugneke er ihm gar. Erfuhren wir nicht das nemliche von unseremCzaaren. Er vergaß seiner kaystrlichen Worten, so er uns an demTag seiner Erhebung gab. Er wollte uns, als die Priesterschaft seinesKayftrkhums, nicht wehr kennen. Er verfehlte sich noch mehr alsPeter der Apostel. Wollt ihr es wissen? höret, und gesteht mir,daß ich die Warheit sage. Peter der Apostel vergriff sich nur andem Knecht des hohen Priesters; und Pecer der Dritte packte die hohePriester sechsten an. Hatte der grosse GOtt die geführten Streichenicht gehemnm, und in der Luft aufgehalten , wurden wir in bäidenicht nur das rechte, sonder auch das linke Obr Verlobten haben;daß wir in Zukunft mit dem einen von unseren billigen Einkommen,mit dem anderen von unseren GOttes-Dienst wenig, oder gar nichtsmehr gehört hätten. Unsere Geistlichkeit in Rußland hat die Trang-saalen für keine Neuigkeit angesehen. Sie hat in ihren Geschichtendavon noch etliche Verzeichnissen. Sie füllte selbe allemal, wenn derThron mit Fürsten beseht war, welchen der Fürstengeist mangelte.Ivan Basilowiz war einer davon : er achtete sich groß, und glaubte,der Schimmer eines Regenten vermehre sich von den Blitzen einesTyrannen, deren einer auf den Untergang seines Vatterlandes, deränderte auf die Zerschmetterung der Geistlichkeit losbrach. Er forder-te von dieser einen merklichen Theil ihrer Einkünften. Die von demHimmel gesegnete Wirtschaft, und Stiftungen der Clöstern stach ihnin den Augapfel; und sah er selbe, wie Laban die vermehrte Schaaf,Heerde des Jacobs, mit^Neid, und Misgunst an. Sein Ansuchenwar mit Trohungen begleitet, und sein Begehren mit dem Gewaltunterzeichnet. Die guten Geistlichen hielten sich an ihr Recht; undsie schützten das Eigenthum wider die Ungebühr. Der erbitterte Fürstnahm die glimpfige Verweigerung, als die gröste Missethat der ge-schändeten Majestät auf. Er ließ zwanzig derselben mit einer Bett,schnüre in einer, und mit einem Fechtspieß in der anderen Hand denBären vorwerffen. Er höhnet« sie mit dem Werkzüg der Andacht;
und