zo « ( o ) M
die zur Gnade noch gar nicht reif waren. Allein ihre Augen warenkaum geschloffen, so wurden die AuSgejagtm in ihre Heimat beruf,ftn, und zum Gramen besser verdienten zu Aemteren erhöhet. IhreGünstlinge brachten sie in die Freyheit, da sie sechsten, wie Peterder Apostel redet, Rnechre des Verderbens waren; (o) und Peterder Dritte bestrafte ja seine höchstftelige Muhme eines ungerechtenVerfahrens unter ihrem Todenmaa!. Bewahr mich aber der Himmel,daß ich den unglückseligen das Uebel gönnen, und das Gute benei-den sollte, wenn die Femde nur nicht vermehrt wurden.
In solchen Umständen befanden wir uns liebste Bruder! beynahesechs Monaten. Unsere Seufzer wurden endlich erhört , die wir zuGOttes Gerechtigkeit abküssen. Der neunte Julius machte durch dieklugen Anstalkten unser allergnädigften Kayftrin ein schleinrges Ende;und wenn Peter der Dritte die Wahrheit in feiner Entsetzung hätte be-kennen wollen, müßte er also gesprochen haben. Monarchen, welcheAirche und Graar mir Gewalt berrsngen, können ihrer Herrlich-keie , so sie mißbrauchen, wenige Jahre hoffen.
Beschluß,
Aär es nun möglich liebste Bruder! daß ihr dem Begehren euers
Erz-Bifckoffen entgegen seyn körttet, wenn er von euch GOttdem höchsten Gelübde zu machen, und selbe zu erfüllen, forderte? Ichfordere sie; und ihr werdet es thun. Ihr begriffet die Sachen, eheich ruck selbe in meiner Rede Vortrug. Der GOtt schuldige Dankist keine Folge meiner Worten, sonder eueres eigenen Erkenntniß. Er-freyet euch, die Gefahren sind vergangen ; und wir hoffen nicht, daßsie wieder kommen sollten. Nein ! sie sind von GOtt sechsten getilgt;die Pforte dex Unruhen hat sich zu Sch'isselburg geschloffen. DerFeinde ist Tod, und die Traur hat ein Ende. Unsere Liturgien sind er-rettet , welche der Ausmusterung schon genuedmet waren. Unsere Bil-
der
ß'. r« rih§«. n<P, 7-.
libertärem llb's prominente«, cumipti lervi lim «.orruptionid. 2-kerri. 2. e. 19. v.