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biß genMünchenstein (in tvelchemSmch ^offsietken erzeigt sich noch etwas von
dcrFlsch-vtldLaxfang herrlich gut)wicwolder mehrtheyl auff deß Bisthumbs Ba-fel territorio gehört derSkatkSolokhurn.Bey Gempen rn dem Boden gegen demSchloß Dorneck/ nit weit von dem Haustirn Baumgarten genandk/ stehet annochrm alter wiloerByrmbaum/ darunder dieEydkgnossjchc Hauptbuch vor derSchlacht zu Dorneck ihren Rath/ wegendeß Angriffs/gehalten/welcherBaum be-retts/gcmemer Red nach/ ctlichmaln schonschier verdorret/ jederweilen aber wrderaußgcschlagen. Bey dem DorffBüren inder Höhe auff emem Felsen am Reb-berg / werden noch etliche vestigia deßSchloß Sternerrberg gesehen. Das ne-ue Schloß (so ein Lehen der DbrigkeüsamptderMühlin) besitzen dicSchwalle-rischen von Solothurn. Seewen ist vor di-sem ern sonderbare Herrschafft gewesen/Letztem wolerbawker Flecken / darinn dieDfarrkirch auff einem Felsen gleich einerkleinen Vestung ligt hat den Namen da-her/ daß vor 90. oder so vit Jahren dieWasser/ so auß den vmbligenden Bergengleich vnderhalbdem Dorff(allwo anietztdie besten Matten) zusamen geflossen/ vndglerchsanib sich zu einem See auffgestelt /biß ein Bawrsmann/ ab dem HawenstcinConrad Srraub durch einen zimbiichenBerg vndFelsen/gegen Duckingen / vndAngenstein zu beyohngefchrd 8 0. Klafftetgegraben (wird das Secloch genandk)vnd also Visen See oder Wasser ab-geleytck, Allernächst in dem Berg bey
de,n alten Schloß Fürstenstein/ vnderhalbdem Dorff aber gegen Flühen / »st ein an-dere Bmg/ Srernenberg genandk / dieMauren seynd noch vast vollkommen. AuFlüchen hat es ein gueGltdcrbad/ mit ei-nem Würchshauß/ Mühlin vnd Sagendas Schweffetwasser quellet auß demBo-den Herfür / vnd wird von dem Frühlingarr brß zu End deß Augusti von den Be-nachbarten vnd Bürgeren der StanBa-ftl/ so nur i. Stund entlegen / siarck be-sucht. Nicht ferr von dem Dorff Metzer-len ist vor disem Blawenstein gestanden/so anjctzo gantz öd ligt/ hat cygme vomAdel diß Namens gehabt.
VnserFrawen Stein.
Das würdigeGottshauß bey vnser lie-ben Frawen im Stein/ gerad ob Flüchengelegen ist mit dem Herrn kinrano Prä-laten zu Beinwell St. Benedicten Dr-dens gegen der Pfarr Seewen An. 1633.vertauschet/ vnd seiderher ein schön Clo-ster/ Kirchen erbawk worden/ so wegm dervilfaltigen Miraculn die täglich alldoregeschehen sehr berühmt/ von Frembdenetlrch Lagreyfcn weit starck besucht/ diegnadreiche Capell ligt in einem treffenFelsen oder Stein Klufft/ darzu man vonder obern neuen grossen Kirchen / durcheinen heitern gewölbten Gang/vnd Stie-gen über anderthalb hundert Stafflenhin under zusteigen hak/das Drch erwecktbey männiglichen/ein recht eyfferige An-dacht/ ist hall/ der Altar sonderlich das