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Erster Theil, welcher ausser dem vorgesetzten Leben Clementis XI. 86 Cardinäle in sich begreift.
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iz6 xxxvi. Leben des Cardinals Caprara.

er nicht sehr scrnpuleux, in dem Dienste des Kaysers aber umgemein «yfrig und dabey in allem seinen Thun etwas hitzig.In den Staatssachen besaß er nicht nur viel Einsicht und Er,fahrung, sondern wußte auch solche zum Besten des HausesOesterreich sehr wohl anzuwenden. Daß sein Andenken amPapsil. Hofe in keinem sonderlichen Segen sey, bezeugt dasUrtheil des Herrn Guarnacci, welches er dessen Elogiobeyge-füget, und also lautet: Jura Qs/an'e amM/rrare E

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XXXVl.

Alexander Taprara,.

ein Bologneser.

geb. 1626. Card. 1706. ? 17 i r.

^^r stammte aus einem sehr reichen und ansehnlichen Ge-^ schlechte zu Bologna her und ward den 27-Sept. 162^zur Welt gebohken. Sein Vater Nikolaus, den an«dcre Marimus nennen, Graf von Caprara. war ein Se-nator zu Bologna, seine Mutter aber hieß Catharina, Grmfin von Bentivoglio, die von andern Victoria Piccolominigenenner wird, und zu des Kavferl. Generals, Octavii Pic-colomini, Herzogs von Amalfi, Schwester gemacht wird.Er stndirce in senrer Vaterstadt Bologna uyd wurde daselbstder beyden Rechte Docror. Er grenz hierauf nach Rom unsward bey dem Cardinal Iulio Sacchettt Auditor, in welcherQualität er demselben bey Verwaltung seiner Aemter vielegute Dienste leistete. Der Papst nahm ihn hierauf unterdie Consistorialadvocaten auf und ernennte ihn zn seinem Vi-eecammerauditor.

König Jacob H. von Enge Hand machte ihn zu feinemAgenten in Rom und der Cardinal von Este, des gedachtenKönigs Schwager, zu seinem Gevollmächrigten, als er denLr. März 1695. im öffenlichen Consistorio die Cardinalswür,

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